© AUTkids e.V. 2015                                                                                                                                                              

Impressum

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Satzung

§ 1 Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen  „AUTkids e.V.“ und wurde ins Vereinsregister eingetragen.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Radebeul.

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck und Aufgaben

Zweck des Vereines ist es, verhaltensauffällige Kinder mit medizinisch dokumentierten Störungen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen und in ihrer Entwicklung zu fördern. Im Mittelpunkt stehen dabei Kinder, die in das autistische Spektrum fallen, aber auch ähnliche Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen wie z.B. AD(H)S sind Gegenstand der Vereinsaktivitäten, soweit sie medizinisch indiziert sind. Auch den Eltern der betroffenen Kinder sollen die Angebote des Vereines gezielt helfen, mit der besonderen Situation umzugehen. Eltern sollen gestärkt und angeleitet werden, um das Lern- und Erfahrungsfeld ihrer Kinder positiv beeinflussen zu können. Ziel dabei ist die Verbesserung der körperlichen, geistigen und seelischen Gesundheit bzw. Integration der Kinder in die Gesellschaft durch eine bessere Förderung über die standardisierten Maßnahmen hinaus, unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Eltern.

Insbesondere durch folgende Aktivitäten soll der Satzungszweck erreicht werden:

1. Information und Vermittlung von Therapie- und Betreuungsangeboten

2. Austausch zwischen Angehörigen betroffener Kinder

3. finanzielle Hilfeleistung für Therapien betroffener Kinder

4. Information zu und Durchführung von Weiterbildungsangeboten

5. Information zu geeigneten und Kooperation mit Fachleuten

6. sonstige Maßnahmen, Veranstaltungen oder Informationsmöglichkeiten zu den o. g. Themen


§ 3 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§51 ff. AO). Er kann Spendengelder einnehmen und ausgeben.

2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Förderung mildtätiger Zwecke (Förderung behinderter Menschen).

5. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 4 Mittel des Vereins

1. Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben erhält der Verein durch

I. Mitgliedsbeiträge

II. Geld- und Sachspenden

III. sonstige Zuwendungen

2. Die Höhe des jährlichen Mindestbeitrages für Mitglieder wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Er ist bis spätestens zum 31. März eines jeden Jahres zu entrichten.

3. Über die Verwendung der Mittel im Rahmen der Satzung entscheidet der Vorstand. Bei Geschäften mit einem Wert von über 3.000 Euro ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.

§ 5 Mitgliedschaft

1. Die Mitglieder können natürliche oder juristische Personen sein.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

2. Der Verein hat ausschließlich stimmberechtigte Mitglieder. Stimmberechtigte Mitglieder haben die vom Gesetz eingeräumten Rechte.

3. Die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrags wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Vorstand kann auf schriftlichen Antrag den Beitrag ermäßigen oder erlassen. Die laufenden Beiträge können durch eine einmalige Zahlung abgelöst werden.

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Stimmberechtigtes Mitglied kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat, sich zur Verantwortung gegenüber verhaltensauffälligen Kindern, die ganz gezielte Hilfe bedürfen, bekennt und sich mit den Zielen von „AUTkids e.V. und seiner Verwirklichung identifiziert.

2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist.

3. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe für die Ablehnung mitzuteilen.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet:

1. mit dem Tode des Mitglieds

2. durch Austritt

3. durch Streichung von der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein.

2. Der Austritt ist nur zum Ende eines Kalenderjahres möglich. Er erfolgt durch eine schriftliche, an den Vorstand des Vereins gerichtete Erklärung, die spätestens am 30. November zugegangen sein muss.

3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz Mahnung mit der Bezahlung seines Mitgliederbeitrages länger als drei Monate im Rückstand ist und seit der Absendung der Mahnung ein Monat verstrichen ist. Die Streichung ist dem Mitglied mit der Mahnung mitzuteilen, der Anspruch des Vereins auf Zahlung des Mitgliedsbeitrages bleibt unberührt.

4. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen grob verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Anspruch des Vereins auf Zahlung des Mitgliedsbeitrags bleibt unberührt.

5. Dem von der Streichung der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein betroffenen Mitglied steht gegen die Entscheidung des Vorstands das Recht der Berufung zu.

6. Die Berufung muss innerhalb eines Monats seit Zugang des Beschlusses eingelegt werden. Der Vorstand hat das durch Streichung von der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein betroffene Mitglied auf sein Recht der Berufung hinzuweisen. Nimmt ein von der Streichung der Mitgliederliste oder durch Ausschluss aus dem Verein betroffenes Mitglied sein Recht eines Berufungsverfahrens wahr, ist dies dem Vorstand schriftlich mitzuteilen und auf der nächsten Mitgliederversammlung zu behandeln und entsprechend § 8 Ziffer 4 dieser Satzung auf die Tagesordnung zu setzen. Zu der Mitgliederversammlung ist das von der Streichung oder dem Ausschluss bedrohte Mitglied einzuladen.

§ 8 Mitgliederversammlung

1. Versammlungen der stimmberechtigten Mitglieder finden mindestens einmal jährlich statt. Sie sind ferner einzuberufen, wenn es im Interesse des Vereins erforderlich ist oder ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich und unter Angabe des Grundes vom Vorstand die Einberufung verlangt.

2. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Nicht-Mitglieder können auf Antrag durch Beschluss der Mitgliederversammlung zur Mitgliedsversammlung zugelassen werden.

3. Die Mitgliederversammlung stellt die Richtlinien für die Arbeit des Vereins auf und entscheidet Fragen von grundsätzlicher Bedeutung. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehören insbesondere:

Wahl und Abwahl des Vorstandes

Beratung über den Stand und die Planung der Arbeit

Genehmigung des vom Vorstand vorgelegten Wirtschafts- und Investitionsplans

Beschlussfassung über den Jahresabschluss

Entgegennahme des Geschäftsberichtes des Vorstandes

Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstandes

Erlass der Beitragsordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist

Erlass einer Geschäftsordnung für den Vorstand

Bestellung eines Rechnungsprüfers

Beschlussfassung über die Übernahme neuer Aufgaben oder den Rückzug aus Aufgaben seitens des Vereins, sowie Entscheidungen über Berufungsverfahren.

Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.

4. Die Versammlungen werden vom Vorstand durch einfachen Brief oder per E-Mail unter Angabe der von ihm festgelegten Tagesordnung und der Anträge einberufen. Die Einladungsfrist beträgt vier Wochen. Die Einladung gilt als zugegangen, wenn sie an die letzte dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

5. Anträge zur Tagesordnung und Vorschläge zur Wahl des Vorstandes können jedes stimmberechtigte Mitglied einreichen. Die Genannten und der Vorstand haben Rederecht.

6. Die Versammlung wird in der Regel vom Vorstandsvorsitzenden geleitet. Bei Wahlen kann die Leitung für die Dauer des Wahlvorganges und davor hergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.

7. Über den Verlauf der Versammlung ist ein Protokoll zu führen. Die Versammlungsleitung bestimmt, wer das Protokoll führt, ohne dass dies ein Mitglied sein muss.

§ 9 Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung

1. In der Mitgliederversammlung hat jedes stimmberechtigte Mitglied eine Stimme. Ein Mitglied kann für die Versammlung ein anderes Mitglied schriftlich zur Ausübung des Stimmrechtes bevollmächtigen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als ein weiteres vertreten. Eine Vollmacht ist nur gültig, wenn sie dem Vorstand vor Beginn der Mitgliederversammlung vorgelegt wurde.

2. Die Art der Abstimmung bestimmt die Versammlungsleitung. Es muss geheim abgestimmt werden, wenn drei anwesende Mitglieder dies beantragen.

3. Ein Antrag ist angenommen, wenn er mehr als die Hälfte der bei Beschlussfassung anwesenden Stimmen auf sich vereint. Stimmenthaltungen gelten als abgegebene Stimmen.

4. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von drei Viertel und zur Änderung des Vereinszweckes sowie zur Auflösung des Vereins eine Mehrheit von neun Zehnteln der anwesenden Stimmen erforderlich. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

5. Die Versammlung ist, wenn die Einberufung ordnungsgemäß erfolgte, unabhängig von der Anzahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder beschlussfähig.

6. Beschlüsse sind unter Angabe des Abstimmungsergebnisses im Protokoll festzuhalten. Es ist von der Versammlungsleitung und der Protokollführung zu unterschreiben.

§ 10 Vorstand

1. Der Vorstand des Vereins i. S. v. § 26 BGB besteht aus mindestens dem Vorsitzenden und einem stellvertretenden Vorsitzenden; insgesamt höchstens sechs Mitgliedern.

2. Er wird für die Dauer von drei Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis er ordnungsgemäß neu gewählt wird.

3. Jedes Mitglied des Vorstands ist allein zur Vertretung des Vereins berechtigt.

4. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Aufgabengebiete in Einzelfällen Vollmachten – auch mit Einzelvertretungsmacht zu erteilen. Über solche Entscheidungen ist der Vorstand gegenüber der Mitgliederversammlung umgehend rechenschaftspflichtig.

5. Der Vorstand ist für die allgemeine Geschäftsführung, die Ausführung der von der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sowie für die Verwaltung des Vermögens verantwortlich.

6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 2 Mitglieder an der Beschlussfassung teilnehmen. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.